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Die Entscheidung: Das sind die Preisträger des zweiten Mundartwettbewerb an Bayerns Schulen

Die Beiträge zum Mundart-Schulwettbewerb wurden am Dienstag 27.05.08 in München prämiert

Am 27.5. trafen sich im Kultusministerium in München Kulturschaffende, Vertreter der Stiftung art131 des Bayerischen Kultusministeriums und der Regensburger MundartAgeh zur Prämierung der diesjährigen Wettbewerbsbeiträge zum Thema "Mundart Musik & Text an bayerischen Schulen". Extra angereist waren zwei prominente Vertreter populären bayerischen Mundartschaffens, die Popsängerin Claudia Koreck aus Traunstein, die es mit ihrem in Mundart gehaltenen Lied „Fliagn“ bis in die deutschlandweiten Top-10 geschafft hat, und der aktuell erfolgreichste ostbayerische Mundartautor Toni Lauerer. Ihnen zur Seite standen Ministerialrat Michael Weidenhiller und StD. Georg Spöttl, beide Stiftung art131, sowie Karl Kefes und Andreas Hanauer von der MundArtAgeh. Gemeinsam hörte und las man sich durch den üppigen Stapel an Einsendungen in Form von CDs, DVDs und Textseiten.

Nach Auswertung der oft sehr aufwendig und mit hoher Qualität gestalteten Beiträge in Wort, Bild und Ton standen am Ende insgesamt 7 Preisträger und ein Sonderpreisträger in den jeweiligen Kategorien Jahrgangstufen bzw. Musik/Text fest:

Die Jüngsten sollen beginnen:

1. Preis für Doris Schürer & Schüler mit dem Beitrag „Nei in die Bfiffä" der Klasse 5b der Rudolf-Steiner-Schule Nürnberg,

1. Preis für Monika Baumgartner mit „In Bayern wird boarisch g´redt" des Volksmusikseminars der Berufsfachschule für Musik Altötting,

1. Preis für Robert Prill und der Schulband Angel Alois mit „Ned schee" von der Privaten Realschule Pindl,

1. Preis für Lorenz Beyer, Dominic Rey u.a. der Band Weisswurschtmassaker mit "61 Aung", u.a. Gymnasium Gars,

1. Preis für Max Gmelch & der Band Ausfahrt Neimak mit der „Oberpfalzsuite" des Ostendorfer Gymnasiums Neumarkt,

2. Preis für Karin Rabhansl mit "Scheena Dog" von der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl,

3. Preis für Annemarie Haunz mit der Band "Anne und die Lousntreiber" und dem "SauSong" vom Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen,

Und schließlich wurde noch ein Sonderpreis vergeben:

Wolfgang Petsch & Schüler mit einer aktuellen Mundart- und Jugendsprachlichen Text- und Musikbearbeitung des Goetheklassikers "Faust 1" vom Gymnasium bei St. Anna in Augsburg.

Es bleibt zu erwähnen, dass auch den restlichen Beiträgen von allen Jurymitgliedern hoher Respekt für die viele Mühe und die gute Qualität gezollt wurde, auch wenn nun mal leider nicht alle gewinnen können. Als Anerkennung wird daher neben den Siegern auch eine Auswahl aus den nicht prämierten Beiträgen in Kürze auf der Wettbewerbshomepage präsentiert.



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(v.l.) Karl Kefes, Vors. MundArtAgeh, StD. Georg Spöttl, Stiftung art131, Mundart-Autor Toni Lauerer, Pop-Senkrechtstarterin ("Fliagn") Claudia Koreck, Andreas Hanauer, Vize MundArtAgeh und Ministerialrat Michael Weidenhiller.

 
Die Wettbewerbsseite

Liebe Besucher dieser Seite,

auf dieser Seite zum MundArt Wettbewerb (Musik und Literatur) an Bayerns Schulen wird regelmäßig über die laufenden Wettbewerbe berichtet. Daneben findet man hier Infos zum vergangenen Wettbewerb, Fotos, Berichte und Zeitungsauschnitte. Die prämierten Teilnehmer haben hier eine Plattform, sich und ihre Beiträge zu präsentieren. Auf dieser Seite können die prämierte Musikstücke angehört, Texte, Videos und Bilder betrachtet werden und man kann, sofern angegeben, Kontakt zu den Teilnehmern aufnehmen.

Hier wollen wir auch auf den laufenden Schulwettbewerb 2007 / 2008 hinweisen. Diesmal wird es wie beim letzten Wettbwerb nicht allein um Musik gehen, ein weiterer Schwerpunkt bildet diesmal die Literatur. Die offizielle Ausschreibung findet man hier auf der Seite.

Der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider hat auch bei diesem zweiten Wettbewerb gerne wieder die Schirmherrschaft  übernommen. Als Pate stellt sich erneut Fredl Fesl zur Verfügung. Für die Jury des aktuellen Wettbewerbs Musik und Text konnten wir unter anderem Claudia Koreck und Toni Lauerer gewinnen. 

Wer sich übrigens für unseren Sampler Hart & Zart J interessiert, dort sind all die prämierten Künstler und Bands versammelt, ist entweder auf unserer Hauptseite richtig oder geht gleich in unserem Laden . Teilnehmer am aktuellen Wettbewerb können die CD bei uns anfordern. Es sind jede Menge Anregungen drauf. Einfach eine Mail an wettbewerb(a)mundartageh.de.

Wir wünschen auf jeden Fall allen Teilnehmern viel Vergnügen

und freuen uns schon auf die Ergebnisse 

MundArtAgeh e.V.

Karl Kefes, Andreas Hanauer, Dr. Uli Wolf

 
Der zweite Mundartwettbewerb an Bayerns Schulen
Stiftung art 131 - Förderung der Mundart in Sprache und Musik


Sehr geehrte Frau Schulleiterin,
sehr geehrter Herr Schulleiter,


Bayern ist seit vielen Jahrhunderten ein beständiges Staatsgebilde mit eigener reicher Sprach- und Musikkultur. Durch Bewahrung und Förderung dieses Kulturgutes bereits in der Schule wird in der Öffentlichkeit das Wissen und das Bewusstsein um und für diese reiche Kultur erhalten und neu belebt.

Die Stiftung art 131 schreibt deshalb den Wettbewerb „Förderung der Mundart in Sprache und Musik“ zusammen mit der Gesellschaft zur Förderung der Mundart (MundArt Ageh) und in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus aus.

Der Wettbewerb gibt bayerischen Schülerinnen und Schülern ab der 5. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, als Einzelkünstler, als Gruppe oder als ganze Schulklasse neue Mundart-Texte oder Mundart-Musik mit eigenen Texten zu produzieren und darzubieten. Die Wahl der Stilrichtung ist frei und bleibt den Teilnehmern vorbehalten. Traditionelle bayerische Volksmusik ist dabei ebenso erwünscht wie aktuelle Musikrichtungen oder neue innovative Kreationen.

Die wichtigsten Kriterien sind die Verwendung der regionalen Mundart (z.B. bayerisch, fränkisch, schwäbisch etc.), die Eigenständigkeit der Texte und der Musik sowie die sprachliche als auch musikalische Qualität und die Art der Darbietung.

Die Beiträge für Musik bzw. Text sind ausschließlich auf CD und/oder DVD einzureichen. Die Präsentation der Beiträge muss darauf von den Teilnehmern selbst erfolgt sein. Die Texte sind sowohl in gedruckter Form als auch als Text-Datei, beispielsweise im Word-Format, mitzuliefern.
 
Die Wettbewerbsbeiträge werden in drei Kategorien (Einzelkünstler, Gruppe und Klasse) sowie in drei Jahrgangsstufen ( 5-7, 8-10 und 11-13 ) bewertet.

Eine hochrangige Jury aus prominenten Kulturschaffenden der Bereiche Mundart-Musik und Mundart-Text, Vertretern der Mundart Ageh, Medienvertretern, Vertretern der Wissenschaften und der Stiftung art 131 wird die Einsendungen bewerten.

Einsendeschluss ist der 5. Mai 2008


Die Gewinner/Gruppen erwarten attraktive Preise:

- Einladung mit Aufnahmen und Schulung besonders talentierter Teilnehmer ins Jugengästehaus nach Waldmünchen (Inhalt: professionelle Musik und Textgestaltung, Bühnenpräsenz, Studioaufnahmen, Vorbereitung eines öffentlichen Auftritts),
- eine Veröffentlichung der Sieger-Texte, -Lieder und -Songs auf der Homepage der Mundart Ageh sowie auf der CD-Dokumentation,

- Live-Aufritte für erste Preisträger auf dem Bayerischen Mundart-Festival im Sommer 2008 in Waldmünchen und bei Konzerten der Mundart-Ageh.

Der Wettbewerb wird auf einer eigenen CD dokumentiert. Die Teilnehmer erklären mit Abgabe ihres Wettbewerbsbeitrags ihr grundsätzliches Einverständnis, ihren Beitrag kostenlos zur Veröffentlichung auf dieser CD bzw. auf der Homepage der Wettbewerbsseite zur Verfügung zu stellen. Wird dieses Einverständnis nicht gegeben, kann der Beitrag im Wettbewerb leider nicht gewertet werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie Hörbeispiele finden sie auf der Webseite der Mundart-Ageh (www.mundartageh.de) und der Stiftung art 131 (www.art131.de).

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus unterstützt dieses Projekt der Stiftung art 131 und bittet um Zusendung der Beiträge an die Stiftung art 131:

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Stiftung art 131
StD Georg Spöttl
Salvatorstr. 2
80333 München

Bitte informieren Sie interessierte Kolleginnen und Kollegen Ihrer Schule über diesen Wettbewerb. Für Ihre Unterstützung danke ich herzlich.
 
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